Bekanntgabe der „Short-List-Projekte“

In der engeren Auswahl für die Auszeichnung „Vorbildliche Bauten im Land Hessen 2020“ sind 21 von 124 Projekten durch eine internationale Fachjury nominiert worden. Die Bauprojekte zeigen innovative, zukunftsfähige und vor allem nachhaltige Lösungen im Bereich der Planung und des Bauens. Dabei müssen die Projekte hohe architektonische, innenarchitektonische, landschaftsarchitektonische oder städtebauliche Qualitäten erfüllen.

Auf einer sogenannten „Short-List“ sind die 21 Projekte aufgeführt.

 

Foto: Hessen Agentur

„Stadt und Land von morgen: Wie wir wohnen, leben, arbeiten werden“

Das Sommercamp 2021, das von der Schader-Stiftung in Darmstadt ausgerichtet wird,
steht unter dem Titel „Stadt und Land von morgen: Wie wir wohnen, leben, arbeiten
werden“. Gemeinsam formen Studierende, junge WissenschaftlerInnen und junge
Berufstätige Konzeptideen, die als Antrieb für Transformationsprozesse vor Ort fungieren
können.
Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Sommercamp 2021 endet am 11. April 2021.

Foto: Hessen Agentur

Seit dem Jahr 2003 werden mit dem Deutschen Holzbaupreis beispielhafte Holzbauten aus den Kategorien „Neubau“, „Bauen im Bestand“ sowie „innovative Komponenten oder Planungs- und Baukonzepte im Kontext des Holzbaus“ ausgezeichnet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie wird die LIGNA 21 – die weltweit wichtigste Messe für die internationale Holzindustrie – und damit auch die dort stattfindende Preisverleihung auf September 2021 verschoben. Dies eröffnet die Möglichkeit Beiträge für den Deutschen Holzbaupreis bis zum 23. Mai 2021 einzureichen. 

Zusätzliche Hinweise unter  Deutscher Holzbaupreis

 

Die Verwendung des Rohstoffes Holz, das aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt, nimmt daher eine zunehmend tragende Rolle in der Baubranche ein. Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ unterstützt innovative Projektideen zum Thema „Mehrgeschossiger Holzbau“.  Die Schirmherrschaft wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft übernommen.

Details zum Förderprogramm

 

Darüber hinaus verweisen wir auf die Clusterinitiative pro holzbau hessen und die am 04.03.2021 in Kraft getretene Richtlinie des BMEL zur Förderung des klimafreundlichen Bauens mit Holz.

Foto: Hessen Agentur

 

Von den rund sechs Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern Hessens leben über die Hälfte in ländlich geprägten Regionen. Das Auszeichnungsverfahren 2019 „Zusammen Gebaut: Zukunft im Ländlichen Raum“ thematisierte daher z.B. welche baulichen Verbesserungen zu mehr Lebensqualität führen und die Lebensräume vor Ort nachhaltig aufwerten. Die Publikation präsentiert nun die Finalisten sowie weiterführende Beiträge zum Thema.

Die Publikation steht hier zum Download zur Verfügung

Gedruckte Exemplare können bei der HA Hessen Agentur angefordert werden (solange der Vorrat reicht).

Kontakt:
HA Hessen Agentur GmbH
Xenia Diehl
Geschäftsstelle der Landesinitiative
+Baukultur in Hessen
Tel.: 0611 95017-8451
info@baukultur-hessen.de

Im Zuge der Preisverleihung am 13. Februar 2020 hat Dr. Martin Worms, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen, vier Projekte mit der Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen ausgezeichnet und eine Anerkennung vergeben. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Das fünfte Auszeichnungsverfahren in der Reihe ZUSAMMEN GEBAUT der Landesinitiative +Baukultur in Hessen widmete sich den Zukunftschancen der ländlich geprägten Räume. Ortsteile, Dörfer und Kleinstädte sollen als attraktive und lebendige Lebensräume erhalten bleiben beziehungsweise weiterentwickelt werden.

Die Jury zeichnete zwei Projekte mit einem ersten Preis (je 3.000 Euro) aus: Den Bauherren der Alten Schmiede in Kalbach-Uttrichshausen gelang eine vorbildliche Sanierung eines Fachwerkensembles an zentraler Stelle im Ort. Gleichzeitig entstand eine beispielhafte Nutzungsmischung in beiden Gebäudeteilen. Ein weiterer erster Preis ging nach Niederbrechen. Dort kauft die Gemeinde leerstehende Gebäude, um diese mit einem Sanierungskonzept wieder zu veräußern. Nach und nach wurde so der alte Ortskern saniert, neue Nutzungen und Bewohner haben Einzug gehalten. Ehrenamtlich unterstützt ein ortsansässiges Architekturbüro diesen Prozess. Der zweite Preis (2.000 Euro) ging an den Amanahof in Amöneburg, der dritte Preis (1.500 Euro) an das Fachwerkmusterhaus Wohnen in Wanfried und die Anerkennung (500 Euro) an das Freiraumprojekt Ortsmitte Philippsthal.

>Weitere Informationen zum Wettbewerb<

Foto: Boris Borm

Im Rahmen des Wettbewerbs Bau- und Gartenkultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal wurden bereits im August 2019 vorbildlich umgesetzte Projekte ausgezeichnet. Elf Projekte in drei Kategorien wurden prämiert, zwei erste Preise gingen nach Hessen.

Der Landschaftspark Niederwald oberhalb der Weinberge des Rheingaus bildet den Eingang zum UNESCO Welterbe „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“. Der hier eingebettete „Ostein’sche Niederwald“ ist eine der ersten romantischen Parkanlagen Deutschlands. Zum 250-jährigen Bestehen wurde der Park in seiner Ursprungsform wiederhergestellt und durch das Besucherinformationszentrum ergänzt. Beide Projekte erhielten jeweils einen ersten Preis!

Wir gratulieren dem Bauherren, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und den Planern Die Landschaftsarchitekten, Wiesbaden (Ostein’scher Park) und grabowski.spork Architekten, Wiesbaden (Besucherzentrum) sowie allen Beteiligten sehr herzlich!

 

Foto: Thomas Frey, Niederwerth

Drei Frauen aus Hessen sind für ihr Engagement für gutes Bauen ausgezeichnet worden bzw. in verantwortungsvolle Ämter gewählt worden:

Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Die Auszeichnung würdigt das herausragende ehrenamtliche Engagement, mit dem sich die Architektin aus Kassel für den Berufsstand der Architekten und Stadtplaner und das Gemeinwohl verdient gemacht hat.

Der Bundesvorstand des Bundes Deutscher Architekten BDA hatte am 13. September 2019 in Dortmund die Architektin Susanne Wartzeck aus Dipperz zur Präsidentin gewählt. Der BDA vertritt rund 5000 freischaffende ArchitektInnen und setzt sich für die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt ein.

Der Bund Deutscher Innenarchitekten bdia wählte Pia A. Döll zur neuen bdia Präsidentin. Pia A. Döll studierte an der Hochschule Darmstadt und arbeitet seit 2001 als selbständige Innenarchitektin in Frankfurt am Main. Der bdia verabschiedete gleichzeitig die Weimarer Erklärung, ein Appell für mehr Klimaschutz beim Bau. Regionale Produktkreisläufe und die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Materialien bei Nachverdichtung, Umbau oder Umnutzung gelte es demnach besonders zu beachten.

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen erfolgreiches Wirken!

 

Foto: Konstantin Gastmann

 

Die Preisverleihung zum fünften Auszeichnungsverfahren in der Reihe ZUSAMMEN GEBAUT findet am 13. Februar 2020 im Hessischen Ministerium der Finanzen in Wiesbaden statt. Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms wird die Preise von insgesamt 10.000 Euro sowie die Hessische Baukultur-Plakette überreichen.

Informationen und Anmeldung unter https://www.baukultur-hessen.de/portfolio-item/2019/. Anmeldeschluss ist der 05. Februar 2020.

Fotos (c) Alte Schmiede: Walter M. Rammler, Fulda; Ortskern Niederbrechen: Architekturbüro Dreier, Niederbrechen und Horst Goebel, Hünstetten

 

 

Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Ausgehändigt von der Staatssekretärin Anne Katrin Bohle im Rahmen des Deutschen Architektentags am 27.9.2019, würdigt diese, offiziell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Auszeichnung das herausragende ehrenamtliche Engagement, mit dem sich die Architektin aus Kassel für den Berufsstand der Architekten und Stadtplaner und das Gemeinwohl verdient gemacht hat.
Mit Weitblick und Verve und unermüdlicher Tatkraft verfolgt sie neben ihrer Leidenschaft für Architektur, Stadtplanung und Baukultur vor allem Themen der Wirtschafts- und Energiepolitik und deren Relevanz für Berufsstand und Gesellschaft.

Foto (c) Konstantin Gastmann