Donnerstag, 29. Oktober 2026
17:15 Uhr im Murnau-Filmtheater in Wiesbaden

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für
eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen weltweit, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit. Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume,
Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – ein Film, der Erstaunliches vermittelt, inspiriert und zum Nachdenken anregt – all das mit viel Schwung, Humor und Leichtigkeit.

–> Tickets über das Murnau-Filmtheater

 

Foto: mindjazz pictures

Projektbesichtigung am 22. Oktober 2026

Wie können historische Gebäude erhalten, zeitgemäß genutzt und damit Ortskerne gestärkt werden? Das Elf-Apostelhaus und die benachbarte ehemalige Jüdische Schule in Tann (Rhön) zeigen beispielhaft, wie dies gelingen kann.

Die beiden denkmalgeschützten Gebäude am Marktplatz wurden umfassend saniert und neuen Nutzungen zugeführt. Entstanden ist ein Ort für Begegnung, soziale Angebote und gemeinschaftliche Aktivitäten. Das Projekt verbindet den respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz mit den Anforderungen an eine zeitgemäße Nutzung und leistet damit einen Beitrag zur Belebung des Ortskerns.

Bei einer Projektbesichtigung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, stehen die denkmalgerechte Sanierung, die handwerkliche Umsetzung und die neuen Nutzungen im Mittelpunkt. Nach einer Einführung durch das Landesamt für Denkmalpflege Hessen führen die Projektbeteiligten durch beide Gebäude und geben Einblicke in den Bauprozess. Ein anschließender Rundgang durch den historischen Ortskern von Tann ergänzt das Programm.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Landesinitiative +Baukultur in Hessen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen statt.

Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 13:15–17:30 Uhr
Ort: Elf-Apostelhaus / Ehemalige Jüdische Schule, Marktplatz 2, 36142 Tann (Rhön)

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung gerne per E-Mail an baukultur@hessen-agentur.de

Das ausführliche Programm finden Sie in der Einladung zum Download.

Foto: Stephan Koch, AKTIV Stiftung

 

Mit der Vor-Ort-Veranstaltung der Landesinitiative +Baukultur in Hessen am 22. Oktober 20026 soll das Projekt Elf-Apostelhaus / Ehemalige Jüdische Schule in Tann erneut gewürdigt werden.
Es besteht die Gelegenheit, Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die konzeptionellen, denkmalpflegerischen undbaulichen Herausforderungen sowie das gemeinwohlorientierte
Nutzungskonzept zu gewinnen.

Donnerstag, 22. Oktober 2026
Start: ab 13:00 Uhr, Ende gegen 17:30 Uhr
dazwischen Kaffee + Kuchen
Details folgen.

Wenn Sie sich anmelden möchten, freuen wir uns über eine Nachricht an baukultur@hessen-agentur.de

In Tann wurde übrigens bereits 2017 der Rhönhof von der Landesinitiative +Baukultur ausgezeichnet, ein lebendiges Kulturdenkmal für inklusives, intergeneratives und innovatives Wohnen im
ländlichen Raum. Auch dieses wird im Rahmen des abschließenden Rundgangs besucht.

Wie können Gemeinden die Qualität ihrer gebauten Umwelt aktiv gestalten? Die Stiftung Baukultur Schweiz zeigt mit der neuen Publikation „Hohe Baukultur in der Gemeinde“, welche Handlungsmöglichkeiten Kommunen haben. Der praxisorientierte Werkzeugkasten stellt anhand von 22 Beispielen aus Schweizer Gemeinden unterschiedliche Instrumente und Vorgehensweisen vor. Sie sind fünf Handlungsfeldern zugeordnet: Vorausschauen, Begleiten, Vergleichen, Lenken und Partizipieren.

Die Publikation bietet damit auch über die Schweiz hinaus Anregungen für Kommunen, die baukulturelle Qualität in Planungs- und Entwicklungsprozessen stärken möchten.

Die Publikation ist in deutscher und französischer Sprache, gedruckt und digital, erhältlich.

Weitere Informationen und Publikation

Stiftung Baukultur Schweiz (Hrsg.):
Werkzeugkasten. Hohe Baukultur in der Gemeinde, Bern 2026.

„Dach und Würde“ ist der Titel einer digitalen Veranstaltungsreihe, die Handlungsmöglichkeiten von Kirche und Diakonie zur Gestaltung bezahlbaren Wohnens in den Blick nimmt. Hintergrund sind die Prozesse zur Reduzierung des Gebäudebestandes in den verschiedenen Landeskirchen. Nicht nur für Kirchen, sondern auch für viele Gemeindezentren und Pfarrhäuser besteht die Aufgabe, neue Nutzungsmöglichkeiten zu finden.

Die Veranstaltungsreihe will gute Beispiele und Know how vermitteln, was möglich ist und wie erste Schritte gegangen werden können. Neben der Unterstützung kirchlicher-diakonischer Entscheidungsträger vor Ort soll damit auch der Diskurs mit öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zu diesem Thema voran gebracht werden.

Programmflyer

Ab dem 22.06. werden eine Woche lang in der neu renovierten wunderschönen 100-jährigen Caligari
Filmbühne und im Murnau Filmtheater, das Kino der bekannten Murnau-Stiftung, sowie der evangelischen
Kreuzkirche eine Reihe aktueller Dokumentationsfilme, dokumentarischer Klassiker wie auch zwei Spielfilme mit dem Schwerpunkt
MENSCH, RAUM, MOBILITÄT: GLÜCK ?!
gezeigt.

Alle Details zu den Filmen, Termine , Orte Uhrzeiten sind hier zu finden.

Abbildung: WAZ

Die Landesinitiative +Baukultur in Hessen lädt in Kooperation mit der NH ProjektStadt sehr herzlich ab 15 Uhr in die Herz-Jesu-Kirche nach Kelsterbach ein (Bergstraße 11, 65451 Kelsterbach).
Anhand von Beispielen und in Diskussionen wird die Zukunft kirchlicher Liegenschaften und ihr baukulturelles Erbe thematisiert.

Der Nachmittag endet in einer „Langen Tafel der Baukultur“ ab ca. 18:30 Uhr mit Blick auf den Main.

Programm:

ab 14:45 Uhr Eintreffen
15:00 Uhr Begrüßung

Bürgermeister Manfred Ockel, Stadt Kelsterbach

  Kirchen in Transformation –
Best-Practice- und Governance-Modelle
Prof. Stefan Rettich, Fachgebiet Städtebau, Universität Kassel
  Perspektiven zwischen kulturellem Erbe, Stadtentwicklung und Transformation – kirchliche Liegenschaften im Wandel
Moderation: Thorsten Schmidt, Landesinitiative +Baukultur in HessenProf. Dr. Markus Harzenetter, Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen
im Gespräch mit Nicola Halder-Hass, BRICKS&BEYOND GmbH, Berlin
16:30 Uhr Pause
16:50 Uhr Kirchengebäude als neue Orte gesellschaftlichen Zusammenhalts

Jörg Beste, synergon – Sozialforschung • Stadtentwicklung • Sozialraum • Inklusion • Baukultur, Köln

  Zwischen Erbe und Zukunft – Erkenntnisse und offene Fragen
Moderation: Andrej Müller, Landesinitiative +Baukultur in HessenJörg Beste, synergon – Sozialforschung • Stadtentwicklung • Sozialraum • Inklusion • Baukultur, Köln; Marion Schmitz-Stadtfeld, NH ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung; Stefan Muth, Katholische Kirche Bistum Limburg, Leitung Ressourcen und Infrastruktur, Diözesanbaumeister
im Anschluss gegen 18:30 Uhr

Ende 20 Uhr

Lange Tafel der Baukultur
(mit allen Akteuren und Gästen) Imbiss und Getränke im Garten der Kirche mit Blick auf den Main

Moderation:
Thorsten Schmidt, Andrej Müller, Xenia Diehl (Landesinitiative +Baukultur in Hessen)

Die Veranstaltung ist Teil der WorldDesignCapital Frankfurt RheinMain 2026

Einladungskarte: hier

Programm zum Ausdrucken: hier

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Herz-Jesu-Kirche, Bergstraße 11, 65451 Kelsterbach ist zu Fuß von der S-Bahn Haltestelle „Kelsterbach“ in 7 Minuten zu erreichen.
Außerdem liegt sie unmittelbar am Main-Radweg.

Die Landesinitiative +Baukultur in Hessen lädt in Kooperation mit der NH ProjektStadt in die Herz-Jesu-Kirche nach Kelsterbach ein.
Anhand von Beispielen und in Diskussionen wird die Zukunft kirchlicher Liegenschaften und ihr baukulturelles Erbe thematisiert.

Der Nachmittag endet in einer „Langen Tafel der Baukultur“ ab 18:30 Uhr mit Blick auf den Main.

Details folgen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026:

Wie wollen wir in Zukunft bauen?
Im Juni wird der Heimathafen in Wiesbaden zu einem Ort, an dem gesunde Baumaterialien „hands-on“ erlebbar werden.
Besucherinnen und Besucher informieren sich über Zusammenhänge von Gesundheit, Wohnen, Städtebau, Kreislaufwirtschaft sowie Schutz von Mensch und Planet.
Gespräche an der langen Tafel laden zum Austausch ein – ein Ort zum Entdecken, Diskutieren und Mitmachen.

Ausstellung / Vorträge / Workshops: 5. Juni – 26. Juni 2026
Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–15 Uhr
Eröffnung: 5. Juni 2026

Materialdialog: 9. Juni 2026 (Eine Veranstaltung der DGNB, Wissensstiftung, Shift und Phase Nachhaltigkeit / hier ist eine Anmeldung erforderlich)
Anmeldung für den 9. Juni

Finissage: 26. Juni 2026

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Bekannt für ihre nachhaltigen und sozial engagierten Projekte, zeigt sie, wie Bauen im Einklang mit Mensch, Umwelt und lokalen Ressourcen funktionieren kann. Statt auf Hightech setzt sie auf natürliche Materialien wie Lehm und Bambus und verbindet traditionelle Handwerkstechniken mit innovativen Ideen. In ihrem Vor trag gibt sie persönliche Einblicke in ihre Arbeit rund um die Welt und erzählt von Projekten, die nicht nur Räume schaffen, sondern auch Gemeinschaft stärken und neue Perspektiven eröffnen. Dabei wird deutlich:
Architektur kann mehr sein als nur Gebäude – sie kann Lebensqualität verbessern und echte Veränderung anstoßen.

Zum ersten Mal findet ein gemeinsamer Vortragsabend der Studiengänge Innenarchitektur und Architektur der Hochschule RheinMain statt – eine Kooperation der archilectures und dem Architekturumtrunk.

Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, Wiesbaden / Großer Hörsaal D104
Mittwoch, 06.05.2026, 18.30

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