Worum geht es bei dem Auszeichnungsverfahren „Vorbildliche Bauten im Land Hessen 2020“?
Es handelt sich hierbei um den Hessischen Staatspreis, der alle drei Jahre in Kooperation zwischen dem Hessischen Ministerium der Finanzen und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen ausgelobt wird. Jedes Auszeichnungsverfahren steht unter einem thematischen Schwerpunkt. In diesem Jahr geht es um das Thema „Nachhaltiges Planen und Bauen“. Ausgezeichnet werden Auftraggeber, Bauherren und Architekten aller vier Berufsfachrichtungen gleichermaßen.

Was ist neu bei diesem Verfahren?
Der Preis wird in vier Kategorien ausgelobt und damit erstmalig auch für städtebauliche Planungen geöffnet.

Ziel ist es, mit den eingereichten Projekten in 2021 den Diskurs über Kriterien der Nachhaltigkeit und erfolgreiche Konzepte öffentlich zu führen und damit einen Baustein zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in Hessen zu leisten.

>>> mehr Informationen

Quelle Abbildung: AKH/Kraus Lazos

Mit Projektideen für urbane Grünflächen können Hessinnen und Hessen 5.000 Euro gewinnen: Das Hessische Wirtschaftsministerium rief im Oktober zum Wettbewerb „Grünes Glück vor der Tür“ auf, um zu mehr Engagement für die Verbesserung der grünen Lebenswelt in Städten und Gemeinden anzuregen. Zur Umsetzung der eingereichten Ideen werden insgesamt 100.000 Euro verlost.

Teilnehmen dürfen private Eigentümerinnen und Eigentümer, Vereine, Stiftungen, Initiativen, Genossenschaften, kirchliche Einrichtungen, Unternehmen, Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und Einrichtungen der sozialen Infrastruktur.

—Die Abgabegefrist wurde auf den 15. November 2020 verlängert—

Alle Informationen zum Wettbewerb erfahren Sie unter: www.gruenes-glueck-in-hessen.de

Die Broschüre „Grünes Glück vor der Tür – Der Wert grüner Vorgärten für die nachhaltige Stadtentwicklung“ steht dort als Download bereit.

Unsere Wohnumfelder sollen auch in Zukunft lebenswerte Orte sein. Dazu müssen wir uns an die bereits spürbaren Klimaveränderungen anpassen. Das betrifft sowohl bestehende Quartiere als auch neue Planungen. Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung im Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat eine Checkliste für Kommunen erarbeitet, die als Diskussions- oder Arbeitsgrundlage und zur Qualitätssicherung in der Strategieplanung, Konzeptplanung, Masterplanung, Bauleitplanung u.v.m. einbezogen werden kann.

Zur Checkliste und weiteren Angeboten des HLNUG geht es hier

Die ehemalige Wachswarenfabrik EIKA in Fulda gehört zu den Preisträgern des Hessischen Denkmalschutzpreises 2020 (Foto während des Umbaus, Quelle: HA). Weitere Preise gehen an Projekte in Kiedrich, Wiesbaden, Fulda, Darmstadt, Marburg, Lich und Frankfurt am Main. Das Preisgeld von 20.000 Euro stiftet Lotto Hessen. Hinzu kommt der mit 7.500 Euro dotierte Ehrenamtspreis der Staatskanzlei, der an drei Gewinner in Gießen, Weilmünster-Langenbach und Limeshain im Wetteraukreis geht.
Informationen zu den Preisträgern

Die vielfältigen und facettenreichen Landschaften in der Region FrankfurtRheinMain laden zum Erholen und zur Freizeitgestaltung ein und sollen für kommende Generationen bewahrt werden. Wie kann aber ein nachhaltiger Umgang mit der Landschaft auch im intensiv genutzten Ballungsraum gelingen? Dieser Frage geht ein Gutachten nach, mit dem der Regionalverband FrankfurtRheinMain das Fachgebiet Landschaftsentwicklung der Universität Kassel beauftragte. In dem Gutachten sind der Charakter und die Qualität der verschiedenen Landschaften im gesamten Gebiet des Regionalverbandes systematisch erfasst und kategorisiert worden. Die Ergebnisse wurden nun in einer 120-seitigen Broschüre der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Resultat der Untersuchungen ist eine räumliche Untergliederung des Verbandsgebietes in 25 Landschaftsräume mit je eigenem Charakter und besonderen visuellen Merkmalen. Diese Räume sind beispielsweise die zentrale Wetterau, die Taunushochlagen mit der Usa oder auch das nördliche Messeler Hügelland. Innerhalb dieser Landschaftsräume wurden dann 38 besonders wertvolle Bereiche als „Bedeutsame Landschaften“ herausgestellt. Aufgrund ihrer hohen landschaftlichen Qualität sind diese für das Erleben und Wahrnehmen von Natur und Landschaft und für die Erholung von besonderer Bedeutung – sie sind „die Schätze der Region, die es in ihrer Schönheit, Vielfalt und Eigenart sorgsam zu hegen und pflegen gilt“, wie Verbandsdirektor Thomas Horn bei der Vorstellung der Veröffentlichung sagte.

Link zum Download-Bereich des Regionalverbandes

CLUK und der Bund Deutscher Architekten präsentieren Prof. Dr. Gabu Heindl im Live-Videostream am 10. September 2020 von 19:00 bis 20:00 Uhr.

Gabu Heindl ist Architektin, Stadtplanerin und Aktivistin in Wien. Ihr Büro GABU Heindl Architektur fokussiert auf öffentlichen Raum, öffentliche Bauten, bezahlbares Wohnen sowie auf Kollaborationen in den Bereichen Geschichtspolitik und kritisch-künstlerische Praxis.

Anmeldung über die CLUK-Website mit Namen und E-Mail-Adresse. Die Teilnahme ist für Mitglieder der CLUK Mitgliedsverbände kostenfrei.

Zum 1. Aktionstag am nördlichen Mainufer waren alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, Ideen abzugeben, zu diskutieren und an Aktionen teilzunehmen. EIn temporärer Flanier-Raum zwischen Historischem Museum und Mainkai Café zeigte, was bei einer Umwandlung des Mainufers von einem Verkehrs- zu einem Stadtraum möglich sein kann: Tanz, Kunst, Musik, Spiel, Experiment, Dialog und vieles mehr. (Foto: HA Hessen Agentur GmbH)
mehr

Zum 2. Mal lobt das Land Hessen den „Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau“ aus, dieses Mal unter dem Motto „Miteinander der Generationen im Quartier“. Gesucht werden Konzepte oder Konzeptansätze für generationengerechtes Wohnen im Quartier. Der Preis ist mit 75.000 Euro Preisgeld ausgestattet. Bewerbungsschluss ist der 2. Oktober 2020. Link zur Auslobung

Mit Anbringung der Baukultur-Plaketten am 08. und 13. Juli sorgte Herr Staatssekretär Dr. Martin Worms für einen runden Abschluss des Auszeichnungsverfahrens in der Reihe ZUSAMMEN GEBAUT. Im Zuge der Termine in Kalbach-Uttrichshausen, Wanfried, Amöneburg und Niederbrechen lobte Herr Dr. Worms nochmals die preisgekrönten Projekte und brachte anschließend gemeinsam mit den Bauherren die Plakette der Landesinitiative +Baukultur in Hessen an.

Neben einem Austausch zu den aktuell erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie ergab sich die Möglichkeit, die prämierten Projekte zu besichtigen und Erfahrungen aus der Projektumsetzung auszutauschen.

> Weitere Informationen zum Wettbewerb <

Eine neue kleine Video- Serie der Bundesstiftung Baukultur macht komplexe baukulturelle Themen sichtbar und zugänglich. „Die animierten Kurzfilme „Baukultur erklärt…“ setzen Impulse für sinnvolle Bauplanung und -umsetzung – mit dem Ziel, sie gesellschaftlich wirksam zu machen. Beleuchtet werden Schwerpunktthemen wie das energetische Sanieren, die vielseitigen Möglichkeiten der Innenentwicklung und der Kreislauf des Betreibens und Bewirtschaftens von Bauvorhaben.“ Sehr gerne unterstützt die Landesinitiative +Baukultur in Hessen die Verbreitung der anschaulichen Clips. (Grafik: Bundesstiftung Baukultur)

Link zu den Filmen auf den Seiten der Bundesstiftung Baukultur